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Nachhaltigkeit durch Recycling-Baustoffe

Damit die Umwelt möglichst wenig belastet wird, können Abfälle, die nicht mehr benötigt werden, sinnvoll wiederverwertet werden – entweder um ihren ursprünglichen Zweck oder einen anderen Nutzen zu erfüllen.

Wird hierdurch eine im Vergleich zur Primärherstellung geringere Qualität erzielt, spricht man allgemeinhin von einem Downcycling. Entsteht hingegen ein höherwertiges Produkt durch die Aufbereitung der Abfallstoffe, ist die Rede von einem Upcycling.

Recycelt werden können grundsätzlich nicht nur Papier, Glas und Plastikmüll, sondern auch Baustoffe. Wir von der seit 1912 existierenden und nun in dritter Generation geführten Rudolf Ernenputsch GmbH & Co. KG mit Sitz in Wuppertal erklären, worauf es bei einem nachhaltigen Umgang mit Recycling-Baustoffen ankommt.

Recycling-Baustoffe als sinnvolle Alternative

Was für viele Menschen schlichtweg nach Überresten vergangener Bauwerke oder -projekte aussieht, ist in Wirklichkeit die Quelle wertvoller Sekundärrohstoffe. Tonnenweise Baustoffe können somit jedes Jahr recycelt werden, wodurch weniger Primärrohstoffe verbraucht werden, die folglich effizienter genutzt werden und nachfolgenden Generationen länger zur Verfügung stehen.

Auch in Deutschland müssen Rohstoffressourcen geschont werden, da diese nicht endlos verfügbar und in der Zukunft andernfalls schnell erschöpft sein könnten. Aus umweltpolitischer Sicht ist es also notwendig, Stoffkreisläufe möglichst ergiebig zu schließen und dabei vor allem das Recycling von massenhaften Abfällen aus dem Hoch- und Tiefbau anzutreiben.

Die so entstehenden Sekundärrohstoffe können beispielsweise als Verfüllbaustoffe oder Straßenbaumaterial genutzt werden und überzeugen dabei durch eine geprüfte Qualität, die natürlichen Rohstoffen hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit und auch Bautauglichkeit in nichts nachsteht.

Welche Baustoffe können recycelt werden?

Bauschutt, der beispielsweise bei einem Abriss von Wänden oder Gebäuden entsteht, ist meist ein Gemisch bestehend aus folgenden Materialien, die zerkleinert und anschließend gesiebt sowie sortiert werden, um weiterverarbeitet werden zu können:

  • kleinem Mauerwerk
  • feinem oder grobkörnigem Kies
  • reinem Beton
  • bituminösem Straßenaufbruch
  • Putz- und Mörtelreste
  • kleine Mengen Sand
  • kleine Mengen Erdaushub
  • Ziegelsteine
  • Dachziegel
  • Kacheln und Fliesen
  • Porzellanreste

 

Neben Bauschutt recyceln wir auch (un-)behandeltes Holz, Grünschnitt, mineralischen Bauschutt, unbelasteten Boden und Baumischabfälle. Die Recyclingrate liegt hier nicht selten zwischen 90 und 100 %, sodass nur wenige Reststoffe, die im Anschluss verbrannt werden müssen und somit Kohlendioxid freisetzen, übrig bleiben. Indem Sie Bauschutt und Abbruchmaterial fachgerecht entsorgen, fördern Sie also eine nachhaltige Lebensweise.

Wie gelingt eine korrekte Wertstofftrennung?

Achten Sie für eine kostengünstige und vor allem ökologische Wertstofftrennung unbedingt darauf, dass verschiedene Abfallarten, wie etwa Bauschutt, Erdaushub, Grün- und Gartenabfälle sowie Altholz in getrennte und dafür kleinere Container gefüllt werden, da andernfalls der Entsorgungspreis für die teuerste enthaltene Abfallart berechnet wird.

Außerdem sollten Sie darauf achten, große Brocken an Bauschutt, die mehr als 60 cm in der Länge messen, vor der Anlieferung zu zerkleinern, da diese sonst einen Preisaufschlag bedeuten. Haben Sie keinen reinen Bauschutt, sondern eine Kombination aus Letzterem mit zum Beispiel Sägespänen, Bodenaushub, Glas, Metall, Kabel, Pappe, Gummi oder Kunststoff, handelt es sich um Baumischabfälle, die keinesfalls zusammen mit schadstoffverunreinigten oder gar asbesthaltigen Stoffen entsorgt werden dürfen.

Wollen Sie Erdaushub entsorgen, entscheidet die Art des Bodens über den Preis, den wir berechnen. Während natürlich gewachsener Boden ohne großen Aufwand wiederverwertet und somit preiswert entsorgt werden kann, müssen mineralisch verunreinigte Mischböden aufwendig aufbereitet werden. Andere Verunreinigungen, die durch eine chemische Analyse entdeckt wurden, können dazu führen, dass der Boden kostenintensiv entsorgt werden muss.

Containerdienst für Haus- und Gewerbeabfälle

Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb mit rund 15.000 Quadratmeter großem Recycling- und Baustoffzentrum in Ronsdorf stellen wir Ihnen in ganz Wuppertal und auch in nahegelegenen Städten wie Solingen und Remscheid zum Abtransport und anschließenden Recycling Ihrer Haus- oder Gewerbeabfälle unterschiedlich große Container zur Verfügung.

Alternativ können Sie Ihre Abfälle auch in Big Bags füllen, die Sie bei uns erwerben und nach den Bauarbeiten gefüllt abgeben oder von uns abholen lassen können.

Neben dem Containerdienst samt Recycling für Ihre Abfälle versorgen wir Sie auch mit frisch recycelten Materialien. Außerdem bieten wir Ihnen unter anderem aufbereiteten Mutterboden und Fertigbeton aus der Betontankstelle. Zudem profitieren Sie von einem zuverlässigen Transport-Service und unserer Baumaschinen-Vermietung.

So können Sie Ihr Bauvorhaben inklusive Abfallentsorgung und Neubeschaffung der benötigten Materialien nicht nur wirtschaftlich und praktikabel gestalten, sondern auch Ihren Teil zur Nachhaltigkeit beitragen.